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Innenstadt-Fahrverbot in Salzburg

Geschrieben von Mag. Ernestine Depner-Berger am .

Der Sommeraufreger des Jahres 2012, das Fahrverbot in Teilen der Salzburger Altstadt, polarisiert auch die Bevölkerung. Eine Repräsentativerhebung in der Stadt Salzburg und den Umlandgemeinden durch das Institut für Grundlagenforschung ergibt brisante Befunde: So ist die Stadt-Bevölkerung bereits mehrheitlich für die aktuelle Sperre (48% dafür, 44% dagegen). Die Salzburger aus dem Umland sind tendenziell noch eher gegen das sektorale Fahrverbot (46% dagegen, 36% dafür, 18% unentschieden).

Höchst interessant ist auch der Punkt des Umsatz- und Kundenrückgangs durch die Sommersperre. 25 Prozent der Haushalte kommen seit Inkrafttreten seltener in die Salzburger Innenstadt – allerdings nennt nur die Hälfte der Befragten das Fahrverbot als Grund. IGF-Chefin Ernestine Depner-Berger: "Mit der jetzigen kleinen Variante einer Innenstadtsperre könnte man sich offensichtlich arrangieren." Eine generelle Ausweitung lehnen indessen 65% ab. Lesen Sie mehr aus der IGF-Studie exklusiv für das Salzburger Fenster. 

Ergebnischarts "Innenstadtsperre" (pdf)