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Wer sich von der politischen Teilhabe verabschiedet

Geschrieben von Mag. Ernestine Depner-Berger am .

Die neue Studie der Robert Jungk-Bibliothek und des Instituts für Grundlagenforschung wurde im Zuge der Armutskonferenz von Stefan Wally und Ernestine Depner-Berger vorgestellt. Die ungleiche Verteilung von "Wohlstand" stellt die Stadt vor ein Problem: je schwächer ein Stadtteil sozial gesehen ist, desto geringer fällt dort auch die Wahlbeteiligung aus. Sozial schwache Menschen sind in Salzburgs politischer Landschaft deutlich unterrepräsentiert.

Die Beteiligung im Land Salzburg an formalen politischen Prozessen geht suksessive zurück und wird nicht durch eine stärkere nicht-institutionelle Form der Beteiligung ersetzt. Das Desinteresse an Politik hängt stark mit der ökonomischen Stärke oder Perspektive zusammen. Sehr drastisch wird es, wenn man die Gruppe der "Jungen" aufsplittet: nicht die aktuell vorhandenen finanziellen Möglichkeiten sind entscheidend, sondern die Ungleichverteilung der Lebensperspektiven beeinflusst die Einstellung gegenüber der Politik.

Die gesamte Studie finden Sie unter: www.jungk-bibliothek.at oder www.arbeitspapiere.org